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Eine Kampagne der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

BAUZ kommt. Weil soviel passiert, passiert jetzt was.

Checkliste Lärm Testen Sie Ihr Gehör. Im Audiomobil der BG RCI ist das schnell und einfach möglich. BAUZ Bilderrätsel

Förderpreis 2005 | Arbeit - Sicherheit - Gesundheit

Förderpreis Arbeit | Sicherheit | Gesundheit

100.000 für leuchtende Ideen

Am 18. März 2005 zeichneten Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft in der Konzerthalle Karlsruhe vor rund 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Preisträger der aktuellen Ausschreibung des Förderpreises Arbeit - Sicherheit - Gesundheit aus. Bereits zum achten Mal werden damit kreative Ideen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz belohnt - und das mit insgesamt 100.000 Euro! Also: Mitmachen lohnt sich - auch 2006!

Das Reinigungssystem reduziert die Staubbelastung der Beschäftigten und schont die teuren Filterelemente
Oben: Das Reinigungssystem reduziert die Staubbelastung der Beschäftigten und schont die teuren Filterelemente. Rechts: Auch bei den Unterhaltungskünstlern wurde Arbeitssicherheit groß geschrieben.

Auch bei den Unterhaltungskünstlern wurde Arbeitssicherheit groß geschrieben

Erwin Beulting stellt einen Luftfilter in das von ihm entwickelte Reinigungssystem

Erwin Beulting stellt einen Luftfilter in das von ihm entwickelte Reinigungssystem.

Alles andere

als verstaubt

Den Hauptpreis in der Kategorie Gesundheitsschutz erhielt Ewald Beulting von der Hollweg, Kümpers & Comp. KG für ein Reinigungssystem, mit dem Motorluftfilter staubfrei gereinigt werden können.

Dazu wird der Luftfilter in einem geschlossenen System mehrfach mit Druckluftstößen bearbeitet. Die staubbelastete Luft wird dann über eine Entstaubung abgezogen, während ein Entlastungsrohr für den erforderlichen Druckausgleich sorgt.

Eine saubere Lösung

Dirk Dutkowski mit dem StBG-Vorstandsvorsitzenden Gerd Allers bei der Preisvergabe

Dirk Dutkowski mit dem StBG-Vorstandsvorsitzenden Gerd Allers bei der Preisvergabe

Um in der Betonteilfertigung eine gleichmäßig hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten, muss der Stempel, die so genannte Auflastform, nach jedem Arbeitstakt von lose anhaftenden Betonresten gereinigt werden. Bei der Produktion von nicht symmetrischen Sonderteilen kann die sonst dazu verwendete automatische Reinigungseinrichtung nicht eingesetzt werden. Die Auflastform muss bei abgeschalteter Maschine von Hand gereinigt werden - eine zeitaufwändige Angelegenheit. Deshalb werden die Sicherheitsvorschriften häufig umgangen und die Form unter hoher Verletzungsgefahr bei laufender Maschine gereinigt.

Die automatische Reinigungswippe macht nicht nur gefährliche Manipulationen überflüssig, sondern trägt sogar zur Steigerung der Produktivität bei

Die automatische Reinigungswippe macht nicht nur gefährliche Manipulationen überflüssig, sondern trägt sogar zur Steigerung der Produktivität bei.

 

Entwickler-Team um Dirk Dutkowski und Werksleiter Jörg Ultisch

Das Entwickler-Team um Dirk Dutkowski (3. v. re.) und Werksleiter Jörg Ultisch (re.)

Mitarbeiter der Fritz Herrmann GmbH & Co. Betonsteinwerke KG, Kleinhelmsdorf, entwickelten eine automatische Reinigungswippe, die auf den serienmäßigen Reinigungsschlitten montiert wird.

Dafür erhielten Ullrich Axt, Matthias Beyer, Dirk Dutkowski, Heiko Fritsche, Holger Hoppe, Ronny Hundertmark, Dirk Plöthner, Andre Sölle und Ralf Zörkler den Förderpreis in der Kategorie Sicherheitstechnik.

Auszubildende mit Köpfchen

In der Kategorie Organisation/Motivation kürte die StBG drei Teams mit einer bemerkenswerten Gemeinsamkeit: Alle drei sind Gruppen von Auszubildenden, die mit ihren Ausbildern Kampagnen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit ausarbeiteten. Von den Auszubildenden der ExxonMobil Produktion Deutschland GmbH kamen gleich zwei Beiträge: "Gefahren im Straßenverkehr - eine Kampagne von Auszubildenden für Auszubildende" ist ein Präsentationsprogramm, das zielgruppen-, unternehmens- und regionsspezifische Informationen aus dem Bereich der Verkehrssicherheit aufgreift. Außerdem werden Tipps zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr gegeben und Vorschläge für innerbetriebliche Maßnahmen gemacht. Damit haben Mario Herold, Christian Möhlenbrock, Daniel Osterloh und Jean-Pierre Schöneberg sich den Preis redlich verdient.

Der "Exxon-Nachwuchs" beim Überschlagstraining

Der "Exxon-Nachwuchs" beim Überschlagstraining.

Film mit Botschaft - "Augen auf!"

Die Botschaft des Films "Augen auf!": Arbeitsunfälle können nur dann gemindert werden, wenn alle Beschäftigten mit offenen Augen durch den Betrieb gehen, Beinaheunfälle registrieren und offen darüber reden.

Beim Projekt "Augen auf! - ein Motivationsfilm" geht es um die interessante und humorvolle Vorstellung des betriebsinternen Meldesystems zu Beinaheunfällen. Durch die Besetzung der Rollen mit MitarbeiterInnen des Unternehmens wird die Geschichte lebendig und glaubwürdig.

Dafür ging der Förderpreis an Sabine Kaufmann, Hans-Jürgen Habelmann, Daniel Diekmeyer, Dennis Gödecker, Sven Hannemann, Christoph Kaarz, Olga Kleinfeld, Lina Lührs, Daniel Osterloh und Jan Thöle.

Musikalische Untermalung bei der FörderpreisVerleihung

Für musikalische Untermalung war bei der FörderpreisVerleihung wie immer gesorgt.

Bestens gerüstet

Das Team der Berufsbildenden Schule II aus Braunschweig erhielt den Preis für die "PSA-Box" unter dem Motto "Persönliche Schutzausrüstung gehört dazu - von Anfang an!". Dank dieser Box bekommt die persönliche Schutzausrüstung den gleichen Stellenwert wie das persönliche Werkzeug und ist zudem vor Beschädigung und Verschmutzung geschützt und jederzeit griffbereit.

Der PSA-Koffer von den Auszubildenden der BBS II Braunschweig

Haben den PSA-Koffer entwickelt: Berufsschullehrer Matthias Haacke-Detering mit seinen Schülern Alexander Brütsch und Stefan Jatschnik

Oben: Haben den PSA-Koffer entwickelt: Berufsschullehrer Matthias Haacke-Detering mit seinen Schülern Alexander Brütsch und Stefan Jatschnik.
Links: Der PSA-Koffer von den Auszubildenden der BBS II Braunschweig.

Ergänzend drehten die Auszubildenden einen Videofilm und richteten eine Website ein, um ihre Ideen bekannt zu machen.

Der Preis dafür geht an Matthias Haacke-Detering, Alexander Brütsch, Stefan Jatschnik, David Wright und Serkan Yöntem.

Haufenweise Sonderpreise

Einen Sonderpreis in der Kategorie Sicherheitstechnik erhielten Andreas Bosch und Jörg-Christian Cornelsen von der Rigips GmbH, Werk Bodenwerder, sowie David Framke und Lothar Ohm von der ausführenden Framke GmbH. Sie entwickelten einen Schnellriegel zur Montage und Demontage von Schutzgittern.

Schnelle und sichere Entriegelung von Schutzgittern

Links: Schnelle und sichere Entriegelung von Schutzgittern.

So einfach kann eine Vermessung funktionieren

So einfach kann eine Vermessung funktionieren.

Dieser kann mit wenigen Handgriffen gelöst werden und kippt dabei das Schutzgitter kontrolliert in die Stellung "offen". So ist unmittelbar erkennbar, welches Schutzgitter seine Funktion erfüllt und welches nicht. Einen weiteren Sonderpreis im Bereich Sicherheitstechnik erhielten Jürgen Lahme und Heiko Sykora von der B.H.W. Briloner Hartstein Werk GmbH & Co. KG für die fotogrametrische Vermessung von Steinbruchwänden.

Mit einer handelsüblichen Digitalkamera können auf einfache und kostengünstige Weise wichtige zur Sprengung erforderliche Daten ermittelt werden, ohne dass sich Mitarbeiter im Bereich der Bruchkante oder am Wandfuß aufhalten müssen.

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