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BAUZ kommt. Weil soviel passiert, passiert jetzt was.
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Förderpreis 2004 | Arbeit - Sicherheit - Gesundheit
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Förderpreis Arbeit | Sicherheit | Gesundheit 100.000 für kluge Köpfe |
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Diese Verleihung kann sich sehen lassen! Immerhin vergibt die Steinbruchs- Berufsgenossenschaft gemeinsam mit der Bergbau-Berufsgenossenschaft Preise im Wert von insgesamt 100.000,- €. Aufs Siegerpodest kamen Förderpreis-Beiträge, die das Arbeitsleben sicherer, gesünder und menschlicher machen.
Zum Beispiel die neue Rettungsrutsche für die Bergung Verletzter aus Behältern, die von Hans Giesecke von der ExxonMobil Production Deutschland GmbH in Hannover entwickelt wurde. |
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Alles bestens trotz Asbest
 Übergabe der Urkunde an Barbara Leydolph, eine der EntwicklerInnen des neuen Fugenausdrückgerätes. |
 Das Fugenausdrückgerät im Einsatz. |
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Ein neues hydraulisches Fugenausdrückgerät für den gefahrlosen Ausbau asbesthaltiger Fugendichtstoffe entstand in Zusammenarbeit von Barbara Leydolph, Prof. Eberhard Künzel, Jens Nitsche und Tobias Grütze vom IFF Weimar |
e. V. sowie Klaus Deininger von der KTW Umweltschutztechnik GmbH und Peter Herwig von der Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH. Beim Einsatz des Gerätes wird der Fugenkitt nach und nach aus der Fuge herausgedrückt. |
Dabei hängt das Gerät an einer elektrischen Seilwinde, so dass ein ermüdungs- und staubfreies Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum möglich ist. Asbestfaser-emissionen sind nicht mehr nachweisbar. |
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Sicher nach oben
In Behältern, Silos, Tanks und Räumen mit beengten Verhältnissen müssen regelmäßig Revisions- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden. |
Wenn hier jemand in Not gerät, muss er durch das so genannte "Mann-Loch" herausgezogen werden, das meist nur einen Durchmesser von 600 mm oder weniger hat. Zudem ist es sehr scharfkantig, |
so dass sich der betroffene Mitarbeiter zusätzlich Genick- oder Rückgratverletzungen zuziehen kann. Die Rettungsrutsche von Hans Giesecke wird am Mann-Loch-Flansch befestigt.
Mit Hilfe einer Winde und dem Rettungsseil kann der Verletzte über diese Rutsche in Rückenlage aus dem Behälter gezogen werden. Durch die Krümmung der Rutsche werden Rückenverletzungen sicher vermieden.
 Hans Giesecke (li.) v. d. ExxonMobil Production Deutschland GmbH... |
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 ...und die von ihm entwickelte Rettungsrutsche für die Bergung Verletzter aus Behältern. |
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Sicherheit mal ganz persönlich |
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Angesichts oft trockener und wirkungsloser Sicherheitsunterweisungen dachte Heinz Schlecht von der RMKS Rhein Main Kies und Splitt GmbH in Meissenheim über neue Wege nach, um Mitarbeiter für Gefahren zu sensibilisieren und zu sicherem Verhalten zu motivieren. |
Die Lösung: Nach der Gefährdungsanalyse aller Arbeitsplätze dokumentierte Heinz Schlecht per Beobachtung und Digitalkamera das persönliche Verhalten der Beschäftigten. Daraus entstand ein betriebsbezogenes Unterweisungskonzept als Basis für neue |
Sicherheitsgespräche mit allen Mitarbeitern. Es entwickelten sich intensive Diskussionen über Gefahrensituationen und Maßnahmen zur Unfallvermeidung. Der Erfolg: Seit mehr als zwei Jahren arbeitet der Betrieb unfallfrei. |
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 Heinz Schlecht (li.) von der Rhein Main Kies und Sand GmbH... |
 ...dokumentierte die Arbeit der Beschäftigten und entwickelte so ein neues Unterweisungskonzept. |
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Eine besondere Idee zur Schulung von Hilfsgerätefahrern und anderem Personal hatten auch Norbert Weiler, Georg Balduin und Harald Wolf von der RWE Power AG
 Norbert Weiler, einer der Entwickler des modernen Schulungsprogramms für Hilfsgerätefahrer und deren Kollegen. |
In einem Parcours mit nachgestellten Arbeitssituationen konnten die Mitarbeiter die Situation und deren Gefährdungspotenzial beurteilen und sich so verschiedener bisher unterschätzter Gefahren bewusst werden. Im Rahmen einer Ausstellung aller Maßnahmen, Übungen und Verbesserungen wurde das Gelernte anschließend dokumentiert und vertieft. |
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Gerüttelt, nicht gerührt
Bei der Betonsteinfertigung werden Rüttelsysteme zur Verdichtung des Betons benutzt. Dabei entsteht ein enorm hoher Schallpegel.
Dieses Problems haben sich Dr. Helmut Kuch, Dr. Jörg-H. Schwabe, Markus Walter, Jürgen Martin und Wolfram Hahn vom IFF Weimar e. V. gemeinsam mit Günter Becker von der Schlosser-Pfeifer GmbH und Steffen Mothes, Bernhard Hommel, Matthias Bader, Ralf Six, Jürgen Krauslach und Manfred Wolff von der FCN Betonwerk Nüdling GmbH & Co. KG in Themar angenommen. Sie entwickelten die so genannte "harmonische Vibration". |
 Oben: Die Preisträger des IFF und des Betonwerks Nüdling. Unten: CAD-Darstellung der lärmarmen Betonverdichtung. |
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Dabei werden vor allem die hochfrequenten Anteile der Schwingung erheblich reduziert, so dass die eingeleitete Energie besser für den eigentlichen Verdichtungsvorgang genutzt und ein geringerer Anteil in Lärm umgewandelt wird. Zusätzlich können wegen der niedrigeren Schwingfrequenz wirksamere Maßnahmen zur Schwingungsisolierung ergriffen werden. |
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Wohlverdiente Sonderpreise
Die Förderpreis-Jury verlieh in diesem Jahr außerdem sieben Sonderpreise:
Hans-Josef Jäckel von der Dyckerhoff AG entwickelte eine Vorrichtung mit einer hydraulisch betriebenen Öffnungsklaue zum gefahrlosen und sicheren Öffnen und Verschließen der schwergängigen Verschlussklappen der Abzugsschurren bei der Anlieferung von Zementklinker.
Bernhard Lochner von der Südsalz GmbH führte ein System zum Arbeits- und Gesundheitsmanagement ein, das aus verschiedenen Bausteinen besteht.
Von Alfred Hagemann und Jürgen Pulsfort von der DSK Anthrazit Ibbenbüren GmbH stammt das System ISY-IB zur Personaleinsatzlenkung. Damit erhalten die betrieblichen Führungskräfte ein Instrument, mit dem sie einen sicherheitsgerechten Personaleinsatz gesetzeskonform und mit minimiertem Aufwand steuern können. |
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Rainer Quinten, Markus Geber, Peter Trembich, Fred Homberg, Hans-Jürgen Schütz, Günter van Beek, Gary Lang, Klaus Kapitza, Ralf Hellmich, Lothar Grinda und Günter Prinz von der DSK Saar sind die "Väter" eines rückprallgeschützten Reinigungsmanipulators, der Reinigungsarbeiten ohne großen Kraftaufwand und ohne Verletzungsgefahr durch das Spritzwasser ermöglicht.
Klaus Schautzki und Ralf Wehrenbrecht von der Deutschen Steinkohle AG konstruierten ein mobiles Strebbohrgerät, das die Bohrmannschaften vor Kohlenfall schützt. |
Einen weiteren Sonderpreis erhielt Guido Höppner von der Deutschen Steinkohle AG für eine Feuerlöscheinrichtung im Streb: Eine bereits vorhandene Schildbedüsung zur Staubbekämpfung wandelte er so ab, dass das gleiche System auch als Löscheinrichtung bei auftretenden Bränden eingesetzt werden kann.
Eine Bandrollenwechsel-Einrichtung für mobile Erdbaugeräte brachte Ingo Rolke, Jürgen Stenger und Michael Görlitz von der MIBRAG einen Sonderpreis ein. Dank ihrer Konstruktion kann der Neuaufbau von Bandanlagen und der Wechsel von defekten Girlandenrollen an bestehenden Anlagen sicherer, mit geringerer Belastung und geringerem Zeitaufwand erfolgen. |
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Ein Herz für Muskeln und Knochen
Schwere Baumaschinen werden zwecks besserer Auslastung häufig per Tieflader zu verschiedenen Einsatzorten transportiert. Dafür haben herkömmliche Tieflader für den Transport von Radladern Vertiefungen für die vier Räder, die beim Transport von Raupen durch schwere Stahlabdeckungen verschlossen werden.
 Hans-Josef Gees (li.) von der Ferdinand Gees GmbH & Co. KG...
Dies ist mit schwerster körperlicher Arbeit und hohen Unfallrisiken verbunden.
Hans-Josef Gees von der Ferdinand Gees GmbH & Co. KG in Salzkotten hat deshalb eine Konstruktion entwickelt,
bei der die vier Abdeckplatten fest mit dem Tiefladerrahmen verbunden sind. Über einen Führungsbolzen können sie mit geringem Kraftaufwand von einer Position in die andere gedreht werden. |

 ...demonstriert seine Konstruktion für das einfache Umrüsten von Tiefladern für den Baumaschinen-Transport. |
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 Manfred Vollmer von der Deutschen Steinkohle AG entwickelte zusammen mit seinem Kollegen...
Ebenfalls ein Herz für Muskeln und Knochen bewiesen Manfred Vollmer und Reiner Jung von der Deutschen Steinkohle AG. Sie entwickelten ein Maßnahmenkonzept zur betrieblichen Gesundheitsförderung, das auch erprobt wurde. Ergebnis: Ausfalltage, die auf Wirbelsäulenbeschwerden zurückgehen, lassen sich so um die Hälfte reduzieren.
 ...Reiner Jung ein modernes Maßnahmenkonzept zur betrieblichen Gesundheitsförderung. |
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