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Wichtige Informationen kompakt zugänglich

Infokärtchen

Damit nix schiefläuft

Unfälle haben oft mehrere Ursachen. Diese stehen miteinander in Beziehung.

Fragt man nach dem Ablauf eines Unfalls, so lassen sich die Ursachen und der Bereich, in dem sie entstanden sind, analysieren, zuordnen und die Zusammenhänge herausarbeiten. Wer die verschiedenen Ebenen (Technik, Organisation, Kommunikation, Wissen/Qualifizierung, Einstellung/persönliches Verhalten) kennt, kann Gefahren besser einschätzen und sicher handeln – im Normalbetrieb wie bei neuen, unvorhersehbaren Situationen. Das BAUZ-Infokärtchen gibt wichtige Hinweise, wie jeder aktiv daran mitwirken kann.

Lebensretter Tipps

303 Menschen sind in den letzten 12 Jahren bei der Arbeit in Mitgliedsbetrieben der BG RCI tödlich verunglückt.

Die Analyse zeigt, dass es fünf Unfallschwerpunkte gibt: Kollisionen mit Fahrzeugen;
Störungsbeseitigung, Wartung und Reparatur von Maschinen und Anlagen; umkippende/herabfallende Gegenstände; Abstürzen von Leitern oder höhergelegenen Arbeitsplätzen; Explosionen. Die neue Präventionsstrategie „Vision Zero. Null Unfälle – gesund arbeiten“ geht davon aus: Jeder Unfall lässt sich vermeiden. Das BAUZ Infokärtchen gibt wichtige Hinweise, wie jeder Einzelne zum Lebensretter für sich selbst und andere werden kann.

Rettung organisieren

Wenn ein Notfall passiert, ist es wichtig, zu wissen, wie man verletzten Kollegen hilft. Und zwar ohne sich selbst und andere zu gefährden.

Wer Rettung organisiert, muss gut vorbereitet sein und besonnen handeln. Jeder Mitarbeiter sollte deshalb die fünf Schritte der Rettungskette wissen. Außerdem ist es wichtig, Notfallpläne und Rettungsabläufe zu kennen: Wie setze ich einen Notruf ab? Wie läuft die innerbetriebliche Alarmierung? Wie kommt der Rettungswagen zum Unfallort? Welche Erste-Hilfe-Handgriffe muss ich können? Das BAUZ Infokärtchen gibt wichtige Hinweise, wie Rettung sinnvoll organisiert und durchgeführt werden kann.

Restenergien

Restenergien befinden sich in Leitungen von abgeschalteten Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen. Als elektrische, pneumatische, hydraulische oder mechanische Energie können sie eine plötzliche, unkontrollierbare Kraft oder Bewegung auslösen.

Deshalb sind bei Störungsbeseitigungen, Montage-, Umbau- und Wartungsarbeiten die verschiedenen Energiezuführungen an Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen abzustellen. Gespeicherte Restenergien sind kontrolliert abzulassen / zu entspannen. Bewegliche Teile sind gegen Absenken oder Herunterfallen zu sichern. Das BAUZ Infokärtchen gibt wichtige Hinweise zum Umgang mit „Restenergien“.

Abstürze vermeiden

Ob ganz weit oben oder nah über dem Boden – Arbeitsplätze in der Höhe sind immer mit Absturzgefahren verbunden. Wer auf Maschinen und Anlagen, Laufstegen und Arbeitsbühnen, Gerüsten oder an Bruchkanten tätig ist, braucht geeignete Sicherungen, Hilfsmittel und Schutzmaßnahmen. Denn Unfälle können tödlich, mindestens aber mit schweren Verletzungen enden. Auch eine umfassende Ausbildung ist wichtig. Vor allem aber muss der Umgang mit Persönlicher Schutzausrüstung geübt werden. Das BAUZ Infokärtchen zeigt die zwölf wichtigsten Hinweise für Arbeiten mit Absturzgefahr.

Handschutz

Greifen, Halten, Heben, Drehen – die Hände sind Alleskönner und täglich für uns im Einsatz. Das Zusammenspiel aus Beweglichkeit, Fingerspitzengefühl und festem Griff macht sie so einzigartig. Beim Umgang mit Maschinen, Anlagen, Werkzeugen, Gefahrstoffen und vielen anderen Tätigkeiten sind Finger, Hände und Unterarme vielfältigen Belastungen und Gefahren ausgesetzt. Handschutz ist daher wichtiger Bestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung am Arbeitsplatz. Aber auch der Einsatz von geeigneten Hilfsmitteln und Sicherungsmaßnahmen hilft, die Hände zu schützen. Das Infokärtchen „Handschutz“ hält dazu die wichtigsten Hinweise bereit.

Gabelstapler

Lasten auf- und abstapeln, auf Rampen rangieren, zwischen Regalen hin- und herfahren – wer einen Gabelstapler sicher führen will, braucht eine umfassende Ausbildung, regelmäßige Fahrpraxis und ein gutes Seh- und Reaktionsvermögen. Viele Unfälle mit Gabelstaplern sind auf Fehler des Fahrers zurückzuführen. Die besondere Bauweise und das andere Fahrund Lenkverhalten im Vergleich zum Pkw werden unterschätzt. Staplerfahrer müssen ihr Gerät jederzeit fachgerecht mit Sorgfalt und Umsicht bedienen, andere Verkehrsteilnehmer im Blick haben und die Grenzen des Machbaren kennen. Das Infokärtchen „Tipps für Gabelstaplerfahrer“ hält dazu die wichtigsten Hinweise bereit.

Arbeiten im Winter

Das Infokärtchen bietet wichtige Hinweise für unfallfreies Arbeiten. In den Wintermonaten mit Eis und Schnee steigt die Zahl der Arbeits- und Wegeunfälle. Stolpern, Rutschen und Stürzen ist eine besondere Gefahr für Fußgänger – auch auf dem Betriebsgelände. Im innerbetrieblichen Verkehr kommt es häufiger zum Umkippen und / oder Abstürzen von Fahrzeugen. Ein besonderer Schwerpunkt sind Unfälle an vereisten Maschinen und Anlagen. Deshalb sind rechtzeitig vor Winterbeginn die Winterarbeiten zu planen und Maßnahmen umzusetzen, um Risiken zu verringern. Das Infokärtchen „Arbeiten im Winter“ hält dazu die wichtigsten Hinweise bereit.

Leitern und Tritte

Das Infokärtchen bietet wichtige Hinweise für unfallfreies Arbeiten. In den Wintermonaten mit Eis und Schnee steigt die Zahl der Arbeits- und Wegeunfälle. Stolpern, Rutschen und Stürzen ist eine besondere Gefahr für Fußgänger – auch auf dem Betriebsgelände. Im innerbetrieblichen Verkehr kommt es häufiger zum Umkippen und / oder Abstürzen von Fahrzeugen. Ein besonderer Schwerpunkt sind Unfälle an vereisten Maschinen und Anlagen. Deshalb sind rechtzeitig vor Winterbeginn die Winterarbeiten zu planen und Maßnahmen umzusetzen, um Risiken zu verringern. Das Infokärtchen „Arbeiten im Winter“ hält dazu die wichtigsten Hinweise bereit.

Planung von Reparaturarbeiten

Die Reparatur von schweren Erdbaumaschinen, wie z. B. Radladern oder SKWs sowie Förderbändern, Brech- und Siebanlagen birgt für die damit Beschäftigten zahlreiche Gefahren. Sichere Reparaturarbeiten beginnen daher mit einer guten Planung, um Gefahren zu erkennen und im Voraus entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Die 5 W-Fragen helfen dabei!

Handzeichen bei Kranarbeiten

Handzeichen sollen eine eindeutige Verständigung zwischen dem Kranführer und dem Einweiser oder Anschläger ermöglichen. Sie sind vor Arbeitsbeginn zwischen Kranführer und Einweiser abzusprechen. Bei mehreren beteiligten Personen ist ein Verantwortlicher festzulegen. Die Geschwindigkeit beim Geben der Handzeichen zeigt, wie schnell oder langsam eine Bewegung ausgeführt werden soll. Zwischen unterschiedlichen Handzeichen sollte eine Pause eingelegt werden.

Sicher unterwegs mit Pkw, Lkw, Transporter

Auf den Fahrer kommt es an. Bei Tag und Nacht, unter Zeitdruck, auf stark befahrenen Straßen, in Baustellen und Staus. Professioneller Kraftfahrer zu sein, ist sehr anspruchsvoll. Das Führen des Fahrzeugs erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration. Auch bei längeren Fahrzeiten ist es wichtig, den Straßenverkehr aufmerksam zu beobachten. Wachsamkeit und Reaktionsvermögen können Leben retten. Den Großteil ihrer Arbeitszeit verbringen Profi-Kraftfahrer im Sitzen. Eine besondere Belastung für den Körper.

Sicherheit an Förderbändern

Scheinbar harmlos und ungefährlich surren sie dahin. Doch wehe dem, der am laufenden Band arbeitet, Störungen beseitigt oder es an ungeeigneten Stellen überqueren will! Urplötzlich werden Förderbänder zu lebensgefährlichen Maschinen. Ausgerissene Arme, zerquetschte Hände, abgeschliffene Haut oder abgetrennte Finger sind die traurige Folge. Das Infokärtchen „Sicherheit an Förderbändern“ informiert, wo Einzugsstellen gesichert werden müssen und welche Sicherheitseinrichtungen vor Unfällen schützen.

Kontextspalte

BAUZ kommt.

Weil soviel passiert, passiert jetzt was.